- 2011
- 2010
- bis 2009
- Museum für Druckkunst Leipzig: »Die Kunst des Lichtdrucks«
- 2. Leipziger Lichtdrucksymposium
- Städtische Galerie Wollhalle Güstrow »Energieflüsse – Kunstpreis Ökologie«
- Werkschau 2009 »Baumwollspinnerei Leipzig«
- Galerie Pohl Berlin »Das Tier im Bild«
- galerieKO Leipzig »Moment mal«
- Leipziger Baumwollspinnerei archiv massiv »51«
- Galerie Joachim Pohl Berln
- Denkmalschmiede Höfgen »Monoprints und Gobelin
- Edition + Galerie Erata Leipzig
- Stiftung Händel-Haus Halle
- Landtag Magdeburg
- Commerzbank Leipzig
- 2003 und 2001
- Studios International, Denkmalschmiede Höfgen –
Arbeits- und Aufenthaltsstipendium
- seit 1996
- als bildende Künstlerin freiberuflich tätig – Malerei | Grafik | Raum
- Graduiertenstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes
Accademia di Belle Arti | Perugia | Italien (Grafik)
- Hochschule für Kunst und Design Halle Burg Giebichenstein
Malerei | Grafik (Stickerei, Gobelin)
- Kunsthochschule Berlin-Weißensee
- Abitur und Lehrausbildung als Werkzeugmacherin
- geboren in Berlin
Werke im öffentlichen Besitz
- Unschärfe | Gobelin 2,00 x 3,00 m | Staatskanzlei Magdeburg
- Geräusche | fünf Tafeln mit Stickerei 1,50 x1,50 m | Landtag Sachsen-Anhalt | Magdeburg
- Zeit | Sopraporten ca. 2,00 x 2,00 m | Stickerei | Oberlandesgericht Sachsen-Anhalt | Naumburg
artist statement
In meinen Druckgrafiken und Zeichnungen beschäftige ich mich mit den Themen Zeit und Wachstum. Alte, fast zerstörte fotografische Dokumente, Glasplattennegative und schriftliche Aufzeichnungen sensibilisieren meine Aufmerksamkeit – vor allem fremde Familienfotos interessieren mich inhaltlich als Detailaufnahmen der individuellen Realität. Ich untersuche Teile von fiktiven und realen Wahrnehmungsprozessen im Zusammenhang mit meinen synästhetischen Erfahrungen, z.B. lösen akustische Reize Farb- und Formwahrnehmungen aus, die wie ein weiteres inneres Bild oder Film im Kopf entstehen. In der Vorstellung dieser Überlagerung von Bildebenen lasse ich im künstlerischen Prozess Pinselzeichnungen, Skizzen und Elemente verfremdeter digitalisierter Bilder als Collagen entstehen, ähnlich der Schichtung der Ebenen im digitalen Bildbearbeitungsprogramm. Ich sammle und notiere Wortklänge, Textfragmente oder Äußerungen von Kindern, die ihre Neugier und unbefangenen Weltsicht unkonventionell zum Ausdruck bringen. Ähnlich wie in japanischen Haikus werden hier äußerst intensiv empfundene Augenblicke in kurze, rhythmische Texte gebracht, die mit der Umschreibung dieser Situation das Gefühl auf den Punkt bringen. Das Mittel der Unschärfe erscheint mir als die Möglichkeit, eine Sache am genauesten fassen zu können. Sie lässt den Gefühlen Platz und erzeugt ein neues eindringliches Bild. Mich interessieren Bilder und Vorstellungen von Systemen – z. B. Strukturen von Beziehungsebenen verschiedener Menschen; die Verflechtung von Wahrnehmung und Träumen und ihre Eingebundenheit in historische und natürliche Zusammenhänge. Ich spüre diesen Elementen nach und setze mich mit meiner visuellen Rückübertragung dazu in Beziehung. So interpretiere ich eigene und vorgefundene Möglichkeiten der Wahrnehmung und setze sie in Beziehung als eigene Geschichte in der fremden Geschichte der anderen.
Wenn Sie auf das Bild klicken, gelangen Sie zu den Arbeiten von Christiane Werner bei german-fine-arts.com.
Weitere Informationen unter www.karandash.de
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